Folge 22: Ende gut, alles gut!

Folge 22: Ende gut, alles gut!

Staffelfinale! Zeit nochmal in sich zu gehen und über die wichtigsten Erkenntnisse der gesamten Staffel zu sprechen. Neben Pritu sind heute auch seine Kollegin Melissa Husmann und Mitgesellschafter Kevin Közle an Board. Freu dich auf einen regen Austausch zwischen den dreien über zeitgemäßen Vertrieb, Podcasting und Zusammenfassung der Inhalte. Viel Spaß!

Folge 22: Ende gut, Vertrieb gut

Pritu Detemple: Hallo, herzlich willkommen, mein Name ist Pritu Detemple und ich bin der geschäftsführende Gesellschafter der GO FOR SALES Vertriebsentwicklung. Du hörst heute die Abschlussfolge der Staffel „Lerne Vertrieb – Grundlagen für Unternehmer“. Zusammen mit Kevin Közle und Melissa Husmann werden wir heute darüber reflektieren: Was hat eigentlich dieser Podcast gebracht? Wie ist es angekommen? Was ist die Story dahinter? Und was passiert als nächstes? Viel Spaß!

Pritu Detemple: Hui, hui, hui, 22 Folgen. Das ist schon eine ganze Menge Holz, da kam einiges zusammen inhaltlich über die letzten zwei Jahre. Dementsprechend habe ich mir zwei Gäste eingeladen, die mit mir zusammen so die letzten zwei Jahre auch ein bisschen reflektieren und auch noch mal schauen, wie die verschiedenen Folgen auch ankamen, welche Inhalte besonders auch wertvoll waren und wo auch sag ich mal Feedback kam. Dementsprechend mein erster Gast, Kevin Közle, Gesellschafter von GO FOR SALES. Hi Kevin!

Kevin Közle: Hi Pritu!

Pritu Detemple: Stell dich doch mal kurz vor.

Kevin Közle: Die aufmerksamen Zuhörer kennen mich vielleicht schon aus Folge 8. Da ging es um das Thema CRM. Und ich bin heute auch noch mal hier als Gesellschafter von GO FOR SALES, um noch mal einen Rückblick auf die 21 inhaltlichen Folgen zu geben, auch mal zu betrachten: Wie haben wir uns damit entwickelt? Was kam an Feedback von euch, euch Zuhörern auf uns zu? Und einfach noch mal einen Ausblick auch letzten Endes zu geben, was noch alles passieren kann.

Pritu Detemple: Und mein zweiter Gast, Melissa Husmann, auch schon bekannt aus dem ein oder anderen Podcast.

Melissa Husmann: Hi Pritu!

Pritu Detemple: Du hattest ja das Thema Buyer Persona und Bedarfsanalyse mit mir zusammen gemacht.

Melissa Husmann: Ja genau.

Pritu Detemple: Aber für alle anderen, die es auch nicht wissen, Melissa leitet ja auch das Content Team bei uns und dementsprechend ist sie auch hauptverantwortlich für die Produktion dieses Podcasts.

Melissa Husmann: Genau, ich bin die Content Managerin von der GO FOR SALES und sorge dafür jetzt speziell beim Podcast, dass natürlich das Audio stimmt, die Qualität, die Produktion dahinter, die Post-Produktion, als aber auch die inhaltliche Struktur. Die muss natürlich auch stimmen, sonst wäre hier, glaube ich, ein bisschen Chaos bei den Podcasts. Können wir aber gerne auch noch mal nachher darüber sprechen, was da so zu der Vorbereitung vor allen Dingen auch gehört für solche Podcasts. Und heute in der Folge werde ich vor allen Dingen auch, glaube ich, dir ein paar Fragen stellen, Pritu, die auch den Zuhörern auf der Seele liegen. Ich würde auch ehrlich gesagt direkt damit anfangen, einfach mal losstarten. Prinzipiell, das frag ich mich ja auch selbst, um ehrlich zu sein: Warum 22 Folgen, wie kam’s? War das irgendeine Idee, die du hattest, oder ist da auch wirklich ein Konzept dahinter? Erklär das mal bitte.

Pritu Detemple: Nein, natürlich, also ich habe mir das alles akribisch aufgeschrieben, ich habe mir alle Texte schon mal vorproduziert und wusste dann am Ende, es wird genau 22 Folgen und ich weiß auch so ganz genau die Minutenzahl, nicht. Nein, also ganz ehrlich, Hand aufs Herz, 22 Folgen, ich dachte: Ach! 22 ist eine schöne Zahl und komm, das passt.

Melissa Husmann: Also du hast dir da nicht wirklich was dabei gedacht? Das war einfach …

Pritu Detemple: Sagen wir mal so, ich wusste, dass es 13 wirklich Themengebiete gibt, die ich ansprechen will. Die habe ich tatsächlich mir aufgeschrieben, 13 Themengebiete. Aber ich wusste, dass auch darüber hinaus viel noch mal so Richtung Mindset gesagt werden muss. Ich glaube, das wissen wir einfach aus unserem Coaching. Ich meine, Kevin wird mir da zustimmen, er nickt auch, eigentlich die Hälfte, ungefähr die Hälfte von unseren Coachings betrifft das Mindset. Also die Einstellung, das Gedankenmodell zum Vertrieb hin. Und das war mir irgendwo klar, dass im Podcast das auch kommen muss. Also dass es nicht nur reine Inhaltsvermittlung gibt, sondern wirklich auch dieses Gedankenkonstrukt dahinter muss auch noch beleuchtet werden. Und daher, also die ganzen Podcasts, die ich mir angeschaut habe, auch beim Vertrieb, die sind ja immer relativ kurz. Ich glaube, wir haben das längste Format von allen Podcasts, also mit einer halben Stunde bis zu 40 Minuten teilweise. Das war eben klar, dass das in diesem 5-Minuten- oder 10-Minuten-Konzept bei uns zumindest nicht funktioniert. Bei anderen funktioniert das, weil es sehr auf Inhalt getrimmt ist. Allerdings, wir möchten ja auch ein bisschen so den Hintergrund beleuchten. Und da wusste ich, okay, es wird auf jeden Fall noch mehr Folgen geben als 13. Aber die 22 war … Dass es so gut geklappt hat, ich meine, das haben wir ja auch dir, Melissa, zu verdanken, dass du es auch so geschnitten hast, von dem Redaktionsplan et cetera, den du ja auch vorgelegt hast.

Melissa Husmann: Das war auch ein langer Weg, um ehrlich zu sein.

Pritu Detemple: Du hast quasi auch diese 22, wahrscheinlich mich verflucht, dass du es irgendwie auf die 22 hinkriegen musst. Aber es hat ja jetzt dann geklappt.

Melissa Husmann: Genau, ich wollte grad sagen. Du hast ja gerade das Mindset angesprochen. War das auch die Intention generell mit dem Podcast anzufangen? Oder was hat dich dazu bewogen?

Pritu Detemple: Ja genau, das ist so das Thema. Als ich GO FOR SALES gegründet habe, da muss ich ein kleines bisschen ausholen, also ich GO FOR SALES gegründet habe, war es schon so, dass ich zu wenig Unternehmen gesehen habe, die den Vertrieb nach den Vorstellungen gemacht haben, wie ich es mir erdenke oder wie ich denke, dass es wirklich funktioniert. Und gerade dieses Wertesystem, das da mit hängt, dann halt die Nachhaltigkeit, und das war dann schon ein wichtiges Thema, dass man sagt: Okay! Man muss auf dieses Wertesystem und Nachhaltigkeit unbedingt eingehen. Und das sollte auch dieser Podcast auch ein bisschen vermitteln.

Kevin Közle: Das ist ja auch ein Bild, was wir ganz häufig vorfinden, dass gerade dieses Wertesystem oder dieses Mindset gerade zu Beginn des Vertriebes noch gar nicht vorhanden ist, sondern dass es sehr von Vorurteilen geprägt ist. Und deswegen war das, denke ich, auch ein wesentlicher Inhalt, den federführend du auch vermitteln wolltest.

Pritu Detemple: Ja genau. Ich meine, du kennst es ja auch, Kevin, du gehst auf eine Party und dann kommt jemand, sagt: Was machst du? Vertrieb. Es ist, sage ich mal, nicht die beste Methode, um Kontakte zu knüpfen.

Kevin Közle: Ja, da ist das Gespräch ziemlich schnell beendet.

Pritu Detemple: Genau. Dementsprechend, wir wollten ein bisschen aufräumen, glaube ich, mit alten Dingen. Ich meine, ich war der Hauptsprecher, aber ich spreche ja im Grunde für das Unternehmen. Und ich hoffe auch, das wäre vielleicht so eine Frage, die ich auch habe: Habt ihr euch da repräsentiert gefühlt in der Form, so wie ich es gemacht habe? Bringt das, was ich gesagt habe, wie ich den Podcast gemacht habe, bringt das die Inhalte von uns auf den Punkt?

Kevin Közle: Absolut! Man kann einfach nur sagen, dass dort 100 % auch GO FOR SALES dahintersteht und in den Podcast drinsteckt. Man sieht es in den verschiedenen Folgen, wie viele unserer Vorstellungen, wie Vertrieb aussehen soll, wie nachhaltiger und auch erfolgreicher Vertrieb funktionieren kann. Das ist ganz wichtig und deswegen, obwohl ich nur einen kleinen Teil des Podcasts aktiv begleitet habe, fühle ich mich dennoch direkt dort auch wieder in den einzelnen Inhalten.

Pritu Detemple: Ich meine, ist ja auch, Kompliment, muss ich zurückgeben, im Grunde hast du mir ja den Rücken auch immer freigehalten, wenn ich solche Podcast-Produktionen mache. Weil einer muss ja arbeiten, einer muss …

Melissa Husmann: Ja.

Kevin Közle: Ja.

Melissa Husmann: Die dann manchmal auch etwas länger gedauert haben. Nein, also ich kann Kevin auf jeden Fall zustimmen. Nichtsdestotrotz muss ich aber auch dazusagen, gut, hinter den Kulissen habe ich natürlich auch inhaltlich eventuell ein bisschen mehr noch mitbekommen, was ja auch die Vorbereitung der Podcasts anging. Und ich muss schon sagen, mit der Zeit, weil wir reden hier von einer Zeitspanne von fast zwei Jahren, glaube ich, sind es jetzt, haben sich unsere Inhalte, während wir aufgenommen haben, ja weiterentwickelt. Und das fand ich ganz interessant. Ich meine, jetzt rückblickend, ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber gerade so die ersten Folgen, inhaltlich hat sich da nicht fundamental etwas geändert, auf gar keinen Fall. Also wie Kevin gesagt hat, die Grundprinzipien, die Philosophie, die bleibt ja gleich. Aber trotzdem so ein paar Kleinigkeiten, die haben wir schon angepasst, finde ich, über diese Zeit hinweg. Also die würden wir jetzt wahrscheinlich schon etwas anders aufnehmen.

Pritu Detemple: Absolut! Ja. Was ich auch vorhin gesagt habe, diese 13 Kernthemen, die waren mir halt auch klar. Und eines der 13 Kernthemen ist zum Beispiel: Angebot. Ich glaube, Angebot, du musst mich jetzt korrigieren, aber ich glaube, Angebot ist eine der längsten Folgen. Am Anfang, als ich es konzipiert hatte, mit fast 40 Minuten, als ich es konzipiert hatte das Angebot, dachte ich: Ja gut! Redest du zehn Minuten drüber.

Melissa Husmann: Ja genau.

Pritu Detemple: Aber im Grunde, weil wir haben ja in der Zeit gelebt und wir haben in der Zeit gearbeitet, wir haben dadurch wieder mehr Erkenntnisse bekommen und wieder mehr mit Kunden gemacht, und gesehen irgendwie, wo die Probleme liegen. Und ich glaube, vor zwei Jahren war uns noch nicht so ganz klar, dass im Thema Angebot zum Beispiel so viele Probleme in Deutschland liegen.

Melissa Husmann: Ja. Auf jeden Fall, das meine ich auch.

Pritu Detemple: Und man hat gedacht, das haben die Leute im Griff, wenn es um die Angebotsphase geht. So vielleicht Kaltakquise, das wird das große Thema werden. Aber es war dann doch anders.

Melissa Husmann: Oder auch beispielsweise bei der Bedarfsanalyse, ich meine, ich war jetzt auch in der Folge dabei, das ist ja auch ein neues Konzept, das wir entwickelt haben. Das gab es ja, als der Podcast entstanden ist, noch gar nicht.

Pritu Detemple: Ja. Wie gesagt, am Anfang war gedacht oder hat man gedacht, wenn wir auch von GO FOR SALES, wenn wir Probleme lösen, dann lösen wir sie vor allem am Anfang von so Vertriebs-Funnels.

Melissa Husmann: Also eher Early Sales, meinst du?

Pritu Detemple: Genau. Early Sales, also diese ganze Kontaktphase, Akquise-Phase. Damit ist ja auch GO FOR SALES am Anfang angetreten, um dieses Problem zu lösen. Weil wir einfach gesehen haben, es wird nicht wirklich wertschätzend und nachhaltig eben auch akquiriert. Und dementsprechend musste da nachjustiert werden. Nur, als wir das Problem gelöst haben, haben wir gesehen, danach kommen die anderen Probleme. So hat sich das dann immer weitergezogen bis zum Thema, wo wir jetzt bei der letzten Folge waren, beim Closing. Alle Themen haben wir jetzt im Grunde angesprochen. Das sind alles Themen, die wir auch in den Coachings ansprechen. Deswegen ist das schon sehr, sehr viel Content, der auch, ich würde sagen, nicht überall gut ankam. Also ich habe auch teilweise sehr harsche Kritik bekommen an den Folgen.

Melissa Husmann: Du hast gerade von harscher Kritik gesprochen, was kam da bei dir an?

Pritu Detemple: Erst mal, die harsche Kritik kam nicht von eigentlichen Zuhörern, sondern sie kam von anderen Vertriebstrainern. Also von Leuten, die eben auch ihre Trainings platzieren. Und dann kamen so Kommentare wie: Ich mache das Geschäftsfeld kaputt, weil ich es kostenlos anbiete. Und das stimmt, es gibt keinen Podcast, der so viel Content für den Vertrieb einfach so kostenlos raushaut. Ich find‘s unberechtigt, das hatte ich auch denjenigen geschrieben, ganz einfach deswegen, weil das ja nicht irgendwelche Inhalte sind, die ich aus einem Lehrbuch nehme und sie einfach veröffentliche, sondern das sind ja unsere Inhalte.

Melissa Husmann: Ich wollte grad sagen, du gibst ja hier nichts wieder.
Pritu Detemple: Wir geben unsere Inhalte und mit denen können wir machen, was wir wollen. Das hatte ich auch damals dann denjenigen zurückgeschrieben. Es, glaube ich, haben sich einige bedroht gefühlt dadurch, weil natürlich viele Beratungen auf Wissen setzen oder sie verkaufen ihr Wissen.

Melissa Husmann: Ich meine, das machen wir ja auch.

Pritu Detemple: Weiß ich gar nicht, tun wir das? Ich weiß es nicht.

Melissa Husmann: Ich meine, zu einem bestimmten Teil.

Kevin Közle: Ja, natürlich steckt ein Teil Wissen dahinter, das ist auch essenziell und die Basis für alles, aber es steckt noch viel mehr dahinter, diese Entwicklungsarbeit, dieses aktive Anpacken. Das sind einfach Dinge, die noch viel mehr über diese Inhalte hinausgehen. Es ist ein Grundgerüst, was wir liefern, gute Inhalte, mit denen man selbst laufen kann, mit denen man sich selbst entwickeln kann. Man kann uns sozusagen auch als Beschleuniger sehen, als zusätzlichen Katalysator, …

Melissa Husmann: Das trifft’s.

Kevin Közle: … um die ganzen Inhalte schneller auf die Beine zu stellen.

Pritu Detemple: Ich glaube auch, Wissen gibt’s genug, also Wissen ist so viel draußen, auch über Vertrieb, mal besser, mal schlechter natürlich, aber es gibt so viel Wissen. Ich glaube, der große Unterschied ist: Wir werden für Umsetzen bezahlt.

Melissa Husmann: Ich glaube, du hast es auch in einer der ersten Folgen gesagt, dass es genau darum geht. Wissen kann ich euch en masse geben, aber die Umsetzung, entweder ihr schafft es alleine oder nehmt uns eben hinzu. Und dann unterstützen wir euch da.

Pritu Detemple: Genau. Also das bleibt halt jedem Podcast-Hörer dann tatsächlich noch zu tun, nämlich das dann auch wirklich auch in die Realität zu setzen, Umsetzen macht Umsatz. Und nur das muss man auch wirklich dann tun. Also rein nur das aktive Lesen oder das aktive Konsumieren, hatte ich, glaub ich, auch in einer der ersten Folgen gesagt, das reicht halt nicht. Man muss wirklich mitschreiben, man muss auch manche Podcast-Folgen vielleicht öfters anschauen. Und da war ich auch überrascht, also das jetzt zum positiven Feedback. Es ist krass, was teilweise da kam so an ausgearbeiteten Materialien, wo einfach jemand sagte, schau mal drüber. Da waren Canvas, da waren teilweise wirklich drei, vier Seiten, wo die Sachen, die Folgen noch mal zusammengefasst worden sind. Und das ist schon toll. Also wo auch wirklich Menschen sich da einfach mit auseinandergesetzt haben. Dann merkst du, das passiert nicht innerhalb 30 Minuten, 40 Minuten, da nimmt sich jemand einen halben Tag Zeit und macht’s. Und dafür ist es ja genau gedacht. Ich meine, natürlich, man kann uns bezahlen, damit wir dabei helfen, dass wir sowas machen, aber der Podcast sollte auch schon so ein autarkes Medium sein, dass derjenige, der es möchte, der dafür, sage ich mal, für jetzt Vertriebsplanung und Vertriebsberatung kein Geld ausgeben möchte, dass diese Person das auch machen kann.

Kevin Közle: Und da haben wir ja auch positives Feedback erhalten von Zuhörern, die auch aktiv auf uns zugekommen sind, unserem Rat gefolgt sind, einfach mal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen.

Pritu Detemple: Ja genau.

Kevin Közle: Und selbst bei uns anzurufen und auch mal …

Melissa Husmann: Es gab Mutige.

Kevin Közle: … von dieser Story zu erzählen, was ihnen so der Podcast gebracht hat, was sie umgesetzt haben und wie sich dadurch auch ihr Geschäft entwickelt hat. Und das ist eine zusätzliche Währung, kann man eigentlich sagen, die sehr, sehr viel Wert bringt.

Melissa Husmann: Ich glaube, du Kevin hast ja auch mal erzählt, damals noch waren das ja potenzielle Kunden, mittlerweile sind es Kunden, ja auch über den Podcast zu uns gekommen sind. Beziehungsweise waren das auch oftmals gute Touchpoints, die man hatte, da man Pritu, da können wir auch gleich darüber sprechen, unseren kleinen Superstar, ja auch jetzt in ganz Deutschland schon öfters erkannt hat anhand des Podcasts. Also ich hätte jetzt auch nicht erwartet, dass das so weitreichend ist. Aber Pritu, dazu kannst du, glaube ich, gleich noch ein paar Geschichten erzählen. Kevin, wie hast du das wahrgenommen? Also ich glaube, es waren schon mehrere Leute, die im persönlichen Gespräch dann Bezug zum Podcast genommen haben.

Kevin Közle: Also Leute, die wirklich auf uns zukamen. Und das ist auch das Schöne, grad mit diesen Leuten hatte man das Gefühl, man kennt sich schon irgendwie. Die hatten eine Vorstellung von uns, von GO FOR SALES, von unseren Werten, unserem Mindset, und man war direkt auf einer Wellenlänge. Das war das ganz, ganz Schöne, die Leute haben uns als Unbekannte angerufen und dennoch hatte man das Gefühl, man kennt sich schon Jahre einfach nur dadurch, dass sie uns schon kennenlernen konnten.

Pritu Detemple: Genau. Das Krasseste war im Grunde, als ich mal angerufen worden bin. Ich kannte die Person nicht, habe noch nie mit ihr gesprochen und dann kommt einfach: Pritu, du altes Podcast-Ungeheuer. Das war einfach, es war einfach eine Person, die kannte ich vorher nicht und die hatte gar keine Hemmungen mit mir zu sprechen. Das fand ich total faszinierend, also dass einfach diese Barriere, also man ist gleich schon irgendwie so im dritten, vierten Touchpoint, also man schon gleich Vertrauen aufgebaut. Das hat man ja auch gesehen, das fand ich auch toll immer das Feedback, viele schreiben eben auch über LinkedIn, wann und wo sie das hören. Also ob zum Weg zur Arbeit oder ob sie jetzt, eine hat mal zu Heiligabend nichts Besseres zu tun gehabt als einen Podcast zu hören. Ja, und da hört sie Podcast. Einfach das zu hören und zu sagen, hey, ich habe das gehört, dann und dann und dann, fand ich gut. Also auch wo und wann man Dinge angehört hat, fand ich eine interessante Information. Weil es war ja ursprünglich auch gedacht als so ein Autofahrer-Podcast, dass man vom Weg zur Arbeit hin und zurück, also in diesen 30 bis 40 Minuten, im Grunde eine Folge sich anhören kann. Das haben auch viele gemacht, schreiben auch viele.

Melissa Husmann: Ich meine, ein Wert, den du ja auch mitgegeben hast im Podcast, ist ja der Beziehungsaufbau, der superwichtig ist. Und ich glaube auch, dass der Podcast uns selbst dabei geholfen hat, eben Beziehungen zu schaffen. Du hast es ja auch gerade gesagt, Pritu, wir haben schon drei Touchpoints übersprungen, wir sind viel weiter im Sales-Prozess. Was ich natürlich auch immer richtig, auch super-interessant fand. Also um noch mal auf die Superstar-Geschichte zurückzukommen. Pritu, was ist dir passiert? Und wo?

Pritu Detemple: Ja, das waren schon so ein paar lustige Geschichten, die da passiert sind. Also einmal, das war jetzt im Sommer gewesen letzten Jahres, im Campingplatz laufe ich mit Flip Flops rum, komplett im Schlabber-T-Shirt, also überhaupt gar nicht businessmäßig aufgestellt. Und dann höre ich einfach nur hinten: Ey, du bist doch der Pritu. Ich denke: Woher, hä? Was ist das denn? Drehe ich mich um, erkenne die Person nicht, weiß nicht, wer das sein soll. Und die Person erklärt mir dann allerdings, dass sie den Podcast hört. Fand ich eine witzige Geschichte, einfach weil das ja auch ein Audio-Medium ist und gar nicht irgendwie über Foto oder über Video oder sonst was geht. Trotzdem, dass da der visuelle Kontakt dann da war. Es stellt sich heraus, die Person war dann darauf auf der Webseite, kennt dann dadurch mich aus dem Kontaktbild dort und hat das irgendwie dann verstanden. Das war schon eine lustige Geschichte. Aber mein Highlight ist eigentlich wirklich ein Coaching, das ich in Süddeutschland gemacht hatte, wo ich eine ganze Woche gebucht war. Das war eine sehr intensive Woche mit dem Kunden. Und da ging es darum, dass eine Teilnehmerin von Tag 1 mich ganz komisch angeguckt hat. Wo ich gedacht hatte, die ist irgendwie gegen mich. Ich wusste nicht genau, warum schaut die mich so böse an, in Anführungszeichen. Dann gegen Ende, an einem der letzten Tage hat es sich aber gelöst, da war die ganz fröhlich, ganz, ganz quirlig, hat auch viel Feedback gegeben und auch viel mitgearbeitet. Und ganz am Ende mache ich so eine Feedback-Runde und dann sagte halt eben die Teilnehmerin, ja, dass sie mich aus dem Podcast kannte, aber das ihr lange nicht aufgefallen ist. Nur erst an einem der letzten Tage hat es bei mir Klick gemacht, dass ich die gleiche Person bin. Indem sie dann noch mal in den Podcast reingegangen ist und dann noch mal sich dann auch einen Stimmenvergleich sozusagen gemacht hat und gesagt: Ah! Das ist der. Weil was sie dachte, war, dass ich einfach so eine Art Plagiat bringe von dem Podcast. Dass ich mir sozusagen diesen Podcast angehört hätte so als Trainer, als fremder Trainer, mir angehört hätte und einfach dann quasi dann nochmal konserviert und nochmal recycelt hätte, so in der Form. Sie hat erst dann den Frieden mit mir geschlossen, als sie gesehen hat, dass ich die gleiche Person bin sozusagen. Also das war so wirklich das Highlight, das eine Person gar nicht erkannt hat. Auf der einen Seite wirklich, die Leute erkennen mich, auf der anderen Seite, gar nicht. Das ist so diese Tragweite dahinter, das war schon sehr lustig. Jetzt aber mal genug von mir, vielleicht mal Melissa. Was war denn für dich so die interessanteste Folge?

Melissa Husmann: Wenn ich die einzelnen Folgen noch mal Revue passieren lasse, muss ich sagen, gefällt mir die Bedarfsanalyse-Folge doch mit am besten, inhaltlich vor allen Dingen. Ich meine, ich war da selbst dabei.

Pritu Detemple: Und deswegen war sie so gut.

Melissa Husmann: Nicht deswegen, nee genau. Nicht deswegen. Ich meine, warum war ich dabei? Weil mir das Thema eben total am Herzen liegt. Dass man mit Kunden nur in Kontakt tritt, oder potenziellen Kunden in dem Fall, wenn eben Bedarf besteht. Dass man ein Nein akzeptiert und ein bestimmtes Mindset verfolgt, um nachhaltige Sales auch betreiben zu können. Und weil mir diese Themen so wichtig sind, war ich ja auch dabei. Ich glaube, wir haben da auch wirklich ein breites Themenspektrum abarbeiten können, was, hoffe ich, doch auch für die meisten Zuschauer ganz interessant war. Aber ja, so prinzipiell Nein-Akzeptanz, nach dem Bedarf des Kunden gehen und nicht von sich selber auszugehen, das finde ich, sind schon sehr wichtige Inhalte, wenn es um den gesamten Prozess geht.

Kevin Közle: Also mir fällt‘s tatsächlich schwer, so ein Highlight aus dem Podcast herauszunehmen, weil es ganz viele Inhalte wiedergibt, die ungemein wichtig sind. Sei es, angefangen bei der Auswahl der richtigen Zielkunden. Für wen interessiere ich mich überhaupt? Was die Basis für alle Schritte ist, die irgendwie danach kommen. Gleichzeitig auch das Thema Akquise von einem eigentlich veralteten Modell, oder Kaltakquise ist tot, wie es ausgerufen wurde, zu einem enorm wichtigen Mittel im B2B-Vertrieb. Was vielleicht für mich persönlich so das interessanteste Thema auch noch mal war, war das Thema Verhandlung. Grad mit diesem Claim „Basar oder Bazooka“ und den Vorstellungen, wie eine Verhandlung möglicherweise auch aussehen kann mit Feilschereien, Tricks und ähnlichem. Ich denke, da konnte man noch mal sehr viel mitnehmen, gerade auch, weil ich es im privaten Umfeld erlebe, dass sich Leute vor offiziellen Verhandlungen scheuen, sei es Gehaltsverhandlungen, Verhandlungen beim Autokauf. Und ich denke, dort kann wirklich jeder einzelne auch als Mensch für sein Privatleben noch mal was sehr Wichtiges mitnehmen und vielleicht den einen oder anderen Tipp auch anwenden.

Pritu Detemple: Genau. Vielen Dank für das Feedback! Ich kann es aus zwei Sichtweisen sehen, einmal vom Zuhörer und einmal von mir, mein persönliches Highlight. Von Zuhörern war es ganz klar Kaltakquise. Das kann schon sehr, sehr früh gestartet. Also so Folge 2 oder 3 haben sie gesagt: Ja toll, super, klasse Content, aber ich möchte was über Kaltakquise hören. Oder wann kommt denn die Kaltakquise? Damals hatte ich ja auch schon bei diesem 13-Punkte-Plan die Kaltakquise sehr, sehr an den Schluss gestellt. Weil ich einfach wollte, dass eben erst mal andere Dinge in den Fokus kommen. Weil Kaltakquise, da will man irgendwie so einen Schlüssel haben. Man möchte irgendwie das Auto aufschließen und will starten. Aber das funktioniert erst, wenn man eben ein solides Auto hat und das muss irgendwie funktionieren. Deswegen wollte ich da nicht zu früh anfangen, damit nur Leute irgendwie Tipps rausziehen und dann es am Ende da nicht funktioniert. Dieser Überbau war mir sehr wichtig. Deswegen kam es ja erst relativ spät. Aber das war, glaube ich, so auch vom Feedback, was dann am Ende kam, so eine Art Erlösung: Ah! Endlich. Endlich kam jetzt die Kaltakquise.

Melissa Husmann: Warum mache ich das eigentlich die ganze Zeit? Warum höre ich …

Pritu Detemple: Folge bei Folge abgewartet von Zuhörern und es kam wieder keine Kaltakquise. Ich glaube, das war schon so ein Highlight vom Zuhörer. Mir persönlich, muss ich sagen, hat mir diese „Wie werde ich attraktiv im Vertrieb“ besonders viel Spaß gemacht, weil es für mich auch eine Erlösung war. Da hatte ich dann dieses Sozial-Experiment gemacht, dass ich mir wirklich einen Monat lang nur so Schund angehört habe. So Dating Doctors und Leute, die irgendwie so Parshipping Advices geben, und Love Island, und nur wirklich, wo es darum geht, wie werden Beziehungen aufgebaut und wie machen sich Menschen gegenseitig attraktiv oder heiß, in Anführungszeichen. Und wollte das dann übertreiben oder wollte es dann auch übertragen in dem Moment, in den Vertrieb. Das war dann an dem Moment, wo die Folge kam, war dann sozusagen für mich klar, okay, ich muss mir das nicht mehr antun, das Sozialexperiment ist damit beendet. aber Retrospektive fand ich es eigentlich ganz gut, weil es wirklich einfach auch da mir noch mal, mir persönlich auch noch mal geholfen hat, weil ich einfach gesehen habe: Wie sieht die Welt draußen aus? Was geben normale Menschen für Ratschläge? Und wir sagen ja ganz oft in unserem Podcast: Hey! Beziehung im Business ist nicht anders als die Beziehung privat. Wenn Menschen aus dem Privaten kommen und dann ins Business kommen und versuchen, dann Beziehung aufzubauen, machen sie es so, wie sie es überall hören. Das scheitert oftmals. Deswegen sind die Scheidungsquoten so hoch, deswegen gehen so viele Beziehungen im Privaten auseinander schon sehr früh. Einfach weil Menschen es verlernt haben Beziehungen zu führen. Ich glaube, ich hoffe, dass das vielleicht auch ein Inhalt war, indem wir hier beigebracht haben, das wenn du Vertrieb kannst, dann kannst du auch privat dich mit Menschen connecten und Beziehungen führen. Das, glaube ich, war mir zumindest wichtig, dass dieser Impuls rauskommt. Deswegen ist das für mich so ein Highlight.

Kevin Közle: Genau. Ich kann das absolut nachvollziehen, was du gerade sagst. Und du hast dich ja als Vorbereitung auf die einzelnen Podcast-Folgen nicht nur mit Trash-TV und Dating-Experten auseinandergesetzt, sondern auch sehr viel mit Inhalten, und Konzepte neu überdacht. Was hat es dir denn gebracht, dich auch noch mal wirklich intensiv und so komprimiert mit diesen Inhalten auseinanderzusetzen? Welche Entwicklung hast du aus dem Podcast auch genommen?

Pritu Detemple: Ja, gute Frage, gute Frage. Das ist schon so ein bisschen wie Tagebuch schreiben, hatte ich so das Gefühl. Also man muss dann doch noch mal das eigene, was man so immer lehrt, was einem auch leichtfällt in den Coachings, noch mal kurz für sich selbst aufarbeiten. Und das schärft so ein bisschen die Säge, wie man so sagt. Also man darf nicht nur sägen, sondern man muss ab und zu auch mal einen Schritt zurückgehen und selber schärfen und nachschärfen. Und das war gut. Also ich schreibe jetzt kein Tagebuch, also früher vielleicht, aber ich kann es mir ähnlich vorstellen, dass es so ein Reflektionsprozess ist. Vor allem, was wirklich auch die Frage war am Anfang: Wie wird dieser Podcast ablaufen? Ist der geskriptet? Was ja auch so relativ der Standard ist so von Business-Podcasts. Die werden vorher aufgeschrieben und dann werden sie vorgelesen. Oder andere lesen aus ihren Büchern verschiedene Kapitel vor und recyceln sie in einen Podcast. Ich hatte das Experiment gewagt, das nicht zu machen. Das war auch erst mal so ein bisschen Experiment. Das führt aber auch dazu, dass man einfach mal ein, zwei Folgen in die Tonne klopft. Also man hat da einfach dann auch wirklich alles fertig aufgenommen, hört sich das an, sagt, nee, passt nicht, irgendwie bin ich da nicht auf den Punkt gekommen. Hatte ich da einfach nicht den Thrive in dem Moment. Und das war so ein bisschen das Risiko dahinter. Aber auch das war wieder gut, weil man dann einfach noch mal lernt, noch mal einen neuen Anlauf und noch mal etwas versuchen griffiger zu formulieren und noch mal anders zu machen. Und nicht nur als einzelnen Satz, sondern als ganze Produktion im Grunde.

Melissa Husmann: Ja, es hat uns auch so ein bisschen gezwungen, Sachen neu zu entwickeln oder zu überdenken, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich meine, wie oft, Pritu, hatten wir Sachen aufgenommen, waren damit dann gar nicht zufrieden, und am Ende kam aber noch mal ein viel besseres Ergebnis raus, als wir uns es hätten vorstellen können im Vorfeld. Von daher fand ich auch, dass der Podcast für uns so das Mittel zur Prozessoptimierung eigentlich war. Also wir wurden gezwungen, allesamt, also nicht nur Pritu, nicht nur ich, also wir haben da wirklich auch beispielsweise Kevin mit ins Boot geholt oder andere Kollegen, um da auch mal ihr Feedback zu geben. Ich glaube, das macht die ganze Sache auch so rund jetzt letztendlich.

Pritu Detemple: Ja. Also es ist schon so eine Form von Qualitätssicherung, glaube ich.

Melissa Husmann: Ja, kann man so sagen.

Kevin Közle: Ja, plus, man erkennt auch noch mal Ansatzpunkte, die man neu überdenken sollte, gerade auch im Rückblick auf die alten Folgen. In der Form, dass man neue Schritte dort gehen kann. Das zeigt mir einfach auch, dass der Vertrieb kein starres Konstrukt ist, das sich in eine Schablone oder ein Muster packen lässt, sondern dass es wirklich ein lebendiges Konstrukt ist, an dem man tagtäglich arbeiten muss, das man neu überdenken muss, das man neu angehen muss, mit Kreativität neue Wege entdecken sollte. Das hat mir die Produktion von diesen 22 Folgen auch noch mal sehr verdeutlicht.

Melissa Husmann: Ja, also ich glaube prinzipiell, Vertrieb bleibt ja auch nicht stehen, geschweige denn die Weiterentwicklung oder Optimierung der Vertriebe. Das fällt mir auch immer wieder auf. Das meinte ich am Anfang. Klar, verfolgen alle unsere Folgen das gleiche Mindset, Philosophie, wie ich schon gesagt habe, aber wenn wir uns jetzt noch mal die ersten Folgen anhören, oder ich wette mit euch, in ein, zwei Monaten auch noch mal die Verhandlungsfolge oder die Bedarfsanalyse-Folge, wir könnten schon wieder etwas Neues hinzufügen und das Ganze noch mehr ausbauen. Also wirklich von Woche zu Woche, fand ich das wirklich super, sich mit der Materie dann wirklich so ausführlich auseinanderzusetzen. Weil ich meine, es ist schon toll, ich weiß nicht, unter den Zuhörern gibt’s wahrscheinlich auch, hoffe ich doch, viele Vertriebler, die ihre Arbeit und ihre Konzepte reflektieren, aber durch den Podcast haben wir das Ganze schon sehr intensiv gemacht. Ich glaube, so intensiv macht man das normalerweise nicht oder haben wir es zumindest nicht gemacht zuvor. Und das ist auch etwas, was wir uns dann weiterhin angewöhnen sollten, auch unabhängig vom Podcast.

Pritu Detemple: Ja. Genau. Aber mit dem Podcast hört es ja auch nicht auf. Also auch, wenn jetzt hier die letzte Folge der Staffel da ist, das ist jetzt, sag ich mal, wir nennen es immer ganz gerne Bootcamp, wenn wir es selbst machen. So die drei Monate, wenn man bei uns anfängt, muss man durchs Bootcamp, muss man sozusagen durch die, ja, es klingt immer so schlimm, aber muss man durch die Hölle, nein, das ist nicht die Hölle.

Melissa Husmann: Nein, nicht Hölle.

Kevin Közle: Nein.

Pritu Detemple: Nein, also nicht durch die Hölle. Aber man lernt schon diese ganzen Inhalte sehr komprimiert und muss einfach beweisen, dass man es kann, …

Kevin Közle: Absolut!

Melissa Husmann: Und auch will.

Pritu Detemple: … um bei uns zu bleiben. Genau, und will. Und hier hat man das sozusagen on demand, nicht in drei Monaten komprimiert, aber man kann sich das anhören und machen wie man will. Um in Star Wars Sprache zu sprechen, ist man dann ein Padawan. Man ist so ein fertiger, noch kein Jedi, …

Melissa Husmann: Kannst du mal den Leuten, die damit nichts anfangen können, beispielsweise auch ich, …

Pritu Detemple: Du kennst nicht Star Wars, hallo? Ich habe mein ganzes Vertriebskonzept auf Star Wars …. Nein. Also ein Padawan ist der erste, sage ich mal, der Anwärter für einen Jedi-Posten.

Melissa Husmann: Hei, hei, hei!

Pritu Detemple: Ist kein Meister, aber …

Melissa Husmann: Okay!

Pritu Detemple: … er ist jemand, der schon die grundlegenden Techniken kennt.

Melissa Husmann: Alles klar!

Pritu Detemple: Und das sollte auch das Ziel sein, dass man nach dieser Staffel so der Padawan ist. Also man weiß, wie Vertrieb funktioniert, man hat’s gelernt, das heißt noch nicht, dass man es gemeistert hat. Da werden wir, denke ich, auch einen Podcast noch mal über die fortgeschrittenen Techniken angehen. Aber wie du sagst, also selbst Heraklit hat gesagt, es ist immer ein anderer Fluss, in den man steigt. Also ein Fluss fließt ja, dementsprechend fließt auch der Vertrieb. Also schaust du morgen auf Vertrieb ist der ein anderer als heute. Und ich hoffe, dass wir da unseren Teil mit beitragen konnten, diesen Vertrieb auch jetzt langfristig mal zu ändern.

Melissa Husmann: Du hast es ganz schön zusammengefasst, also der Vertrieb bleibt nie stehen. Und auch die Menschen dahinter bleiben nie stehen. Also wir alle haben uns da, glaube ich, auch sehr weiterentwickelt in den letzten zwei Jahren.

Pritu Detemple: Ja, die Mitarbeiter von GO FOR SALES, also extrem.

Melissa Husmann: Ja genau. Ich meine, gerade auch du, Kevin, du bist ja mittlerweile auch Gesellschafter der GO FOR SALES.

Kevin Közle: Ja. Wenn ich da mal zurückblicke noch mal Folge 8, da habe ich mitgewirkt, als ich quasi eingeladen wurde, was in mir da vorging, was …

Pritu Detemple: Angstschweiß.

Kevin Közle: Angst, Nervosität, kann ich überhaupt den Leuten etwas vermitteln, kann ich zu den Leuten sprechen, zu heute noch mal die Einladung in dieser Zusammenfassung, in diesem Rückblick dabei zu sein, wo es entspannt ist, ich sitze hier gemütlich auf einem Sessel, habe ein Mikrofon vor mir, und bin eigentlich froh, mit Menschen zu sprechen und diese Nachrichten noch mal nach außen zu tragen. Ich glaube, dieser Entwicklungsprozess, den habe ich in den letzten anderthalb Jahren zwischen den Folgen auch einfach durchgemacht, noch mal …

Melissa Husmann: Also persönlich…

Kevin Közle: Ja, persönlich dazugelernt, eine Offenheit, auch eine Lockerheit. Natürlich in den Inhalten auch gewachsen, aber einfach an Souveränität und natürlich an Wissen dazugelernt.

Pritu Detemple: Ja, es hat viel mit Sprache zu tun. Ich glaube, das ist auch einer der größten Vorurteile im Vertrieb, dass man seine Sprache anpassen muss, wenn man im Vertrieb ist. Dass man gestellt klingt, dass man irgendwie was Hochtrabendes sagen muss, wie so, keine Ahnung, in der Germanistik-Arbeit, also das irgendwie so möglichst kompliziert immer klingen muss. Und einfach diese Reduktion auf die wichtigsten Inhalte, glaube ich, das ist ein wichtiger Punkt.

Kevin Közle: Davon muss man sich auch so lösen, dieses hochtrabend Klingende oder was man an der Universität möglicherweise eingebrieft bekommt, möglichst komplex und wissenschaftlich sich auszudrücken. Viel wichtiger ist es, dass man mit seiner Nachricht verstanden wird, dass es eher alle verstehen, anstelle dessen, dass man nur in einem kleinen Expertenkreis möglicherweise Anklang findet.

Pritu Detemple: Ansonsten ist es ja irgendwie eine Blockade, wenn man immer nur sich gewählt ausdrücken möchte. Das war auch, wie gesagt, auch einer der Gründe, warum es eben nicht im Skript war. Weil im Skript ist es einfach schwierig, einfach natürlich zu sein und die Dinge so zu erklären, wie man sie normalerweise erklärt. Wir sind Coaches und ich glaube, das Besondere beim Coaching, das wissen vielleicht auch die ein oder anderen Zuhörer nicht, es ist eben kein vorgefertigtes Training. Also wir kommen in eine Situation mit einem Kunden, wo wir im Vorfeld nicht wissen, was passiert. Manchmal sind auch Leute irgendwie überrascht, dass wir jetzt keine Handouts oder sowas dabeihaben, sondern nur ein digitales Whiteboard und da live sozusagen kochen. Also es wird direkt gekocht. Das ist aber auch ein Mut, den muss man sich erst mal, glaube ich, als Vertriebscoach im Gegensatz zu dem reinen Berater oder reinen Trainer, der vorgefertigte Inhalte hat, das muss man sich erst mal trauen.

Kevin Közle: Das ist auch das, was, denke ich, an der ganzen Tätigkeit und Herausforderung am meisten Spaß macht. Einfach in Situationen reinzukommen, die man in der Form noch nicht vorgefertigt auf einem Handout möglicherweise hat, sondern wirklich dort diese Lösungen zu entwickeln, was du angesprochen hast, in diesem Live Cooking Event, Life Coaching Event, gemeinsam mit den Leuten entwickeln und gemeinsamen in diesen Fluss steigen und diesen Strom einfach mitschwimmen.

Pritu Detemple: Aber auch bei, Melissa, hat sich einiges jetzt getan, vielleicht so retrospektive von dir von den letzten zwei Jahren. Ich glaube, da kommt ja auch einiges jetzt noch.

Melissa Husmann: Ja, bei mir hat sich auf jeden Fall auch einiges getan, sage ich mal, die letzten zwei Jahre. Dadurch, dass ich ja so stark involviert war in das Podcast-Projekt beziehungsweise das Ganze geleitet habe, haben sich auch über diese Zeit hinweg viele neue Wege aufgezeigt, sage ich mal, wodurch wir jetzt auch unser, ja, ein zweites Unternehmen gründen konnten: GO FOR MARKETING. Was sich ja genau um diese Thematiken wie Podcast, Content Creation, Marketingstrategien, darum kümmert. Ich glaube, das basiert auch wirklich auf unserer Podcast-Produktion. Also wenn wir das Ganze mal reflektieren, damit hat es angefangen, mit dem Audio, sage ich mal. Und jetzt geht’s immer mehr in Richtung Video. Aber auch Text, also wir nehmen jetzt auch andere Formate an und verwirklichen, setzen das eben jetzt auch um in einer neuen Firma, die wir jetzt, ja, die durch den Podcast entstanden ist, durchführen. Am meisten freue ich mich aber auch auf den nächsten Podcast, den wir machen werden. Also keine Sorge, das ist zwar die letzte Folge der Staffel „Lerne Vertrieb – Grundlagen für Unternehmer“, aber es wird nicht die letzte Folge, geschweige denn Podcast von der GO FOR SALES sein. Also da könnt ihr euch auf jeden Fall darauf freuen. Im neuen Podcast wird es eher darum gehen, diesen Prozess auf die Straße zu bringen, beziehungsweise auch mal von anderen Leuten aus anderen Branchen zu hören, wie bei denen der Vertrieb läuft. Also was läuft gut, was läuft schlecht? Welche Vertriebsgeschichten gibt es, die ganz interessant sind, worüber man sprechen kann? Wo dann auch Pritu, du, ja auch so ein bisschen als Moderator fungieren wirst.

Pritu Detemple: Mhm (bejahend). Ja genau. Also da geht’s wirklich teilweise um Kunden, teilweise aber auch um externe Unternehmen, die es ähnlich machen, wie wir es vorschlagen. Vielleicht auch ein Unternehmen, das den Podcast gehört hat. Und daraufhin gab es jetzt ja auch einige Szenarien, die das genau darauf angepasst haben, auch Wort für Wort, das fand ich auch sehr interessant, da ihren Vertriebsplan erstellt haben dazu. Einfach zu gucken, was passiert dadurch, was entsteht dadurch? Auch möglicherweise mal was ganz anderes, auch mal ein Unternehmen nehmen, das komplett konträr zu unserem Prozess liegt, und auch das mal miteinander zu vergleichen. Darauf habe ich Lust. Das wird dann eher so ein Interview-Format.

Melissa Husmann: Aber auch locker und offen. Das ist, glaube ich, auch wichtig zu erwähnen. Es ist mehr, ja, schon eine Diskussion, also wir wollen das auch. Also wir fokussieren uns eher auf konträre Ansätze, sodass man da auch mal Sachen diskutieren kann. Also je nach Branche gibt es auch ganz verschiedene Möglichkeiten, eben den Vertrieb anzugehen.

Kevin Közle: Und ganz wichtig, glaube ich, was im Fokus steht, ist das zweite Stück oder das zweite wertvolle Teil im Vertrieb, nämlich neben dem Produkt der Mensch. Und der wird auch in dieser zweiten Staffel wirklich im Mittelpunkt sein. Was steckt auch hinter dem Menschen, der im Vertrieb arbeitet, oder dem Unternehmer, der tagtäglich mit nicht nur vertrieblichen Herausforderungen, sondern auch unternehmerischen und menschlichen Herausforderungen konfrontiert ist? Ich denke, das findet auch einen wesentlichen Teil in der zweiten Staffel.

Pritu Detemple: Mhm (bejahend).

Melissa Husmann: Wir werden auf jeden Fall mehr weggehen von der Theorie. Wir hatten zwar in unserem jetzigen Podcast schon auch viele Beispiele, nichtsdestotrotz wird es jetzt noch griffiger, sage ich mal, das Ganze. Also die Gäste werden ihre Vertriebs-Geschichten uns erzählen, und wir werden da auch unseren Senf dazugeben auf jeden Fall und schauen, wo wir da auch landen. Also ich denke, das wird auch sehr breitgefächert sein, was die Themenbereiche angeht.

Pritu Detemple: Genau. Du sagst es ja, es waren die Grundlagen und dementsprechend musste man natürlich da auch erst mal so eine Grundlage schaffen. Und die ist manchmal ein bisschen theoretischer als die einzelnen Szenarien, die wir jetzt in dem Moment durchsprechen möchten. Was ich aber noch ganz kurz highlighten möchte, ist, auch wenn das jetzt die letzte Folge ist, der Support für diesen Podcast wird nicht eingestellt. Also du kannst uns gerne auch immer kontaktieren per LinkedIn oder über unser Kontaktformular, und auch Fragen stellen, was die Themen des Podcasts angeht. Ich habe das Gefühl gehabt, manchmal hatten Menschen ein bisschen Angst: Ja, wie viel kostet das dann jetzt, wenn ich jetzt dem Pritu schreibe? Nichts, also wirklich. Die ersten Termine sind da tatsächlich, wir möchten das seriös halten, dementsprechend werden wir nicht direkt eine Uhr mitlaufen lassen. Es geht darum, erst mal die grundlegenden Fragen, die jetzt in dem Podcast auch vielleicht aufkommen, einfach zu beantworten und Missverständnissen auch irgendwie entgegenzuwirken. Deswegen scheue dich da nicht, kontaktiere uns, also uns drei zum Beispiel oder nur Melissa, nur Kevin, wie auch immer, dass auch da deine Fragen geklärt sind. Okay, gut! Ich glaube, wir schließen das jetzt hier ab. Es ist irgendwie, wir haben jetzt hier gar nichts so, wir haben ja gar keinen Alkohol, wir können ja gar nicht anstoßen. Was ist das?

Melissa Husmann: Da, das ist auch ein guter Punkt, das wird sich auch ändern in den nächsten paar Tagen. Wird auf die Agenda geschrieben.

Pritu Detemple: Vielleicht so für die Zuhörer, also wir haben hier so ein Studio und da kommt jetzt eine Bar rein. Und deswegen, es wird Zeit.

Melissa Husmann: Nein, auf jeden Fall. Also ich glaube, zusammenfassend, vielleicht auch meine letzten Worte, kann ja jeder noch seine Worte an den Podcast richten, an die Zuhörerschaft: Mir hat es superviel Spaß gemacht, war auch sehr lehrreich. Also ich habe mich da auch wirklich persönlich weiterentwickelt, dadurch dass ich so nah an der Materie dran sein durfte und auch mit dir, Pritu, so nah zusammengearbeitet habe. Ich freue mich einfach auf den nächsten Podcast, auf die nächsten Staffeln und Folgen und bin da sehr zuversichtlich.

Kevin Közle: Also lachendes und weinendes Auge gleichzeitig. Zum einen schlagen wir jetzt ein Buch zu, nämlich das der Grundlagen. Gleichzeitig öffnen wir ein neues Buch mit sehr vielen spannenden Themen, Gesichtern, Persönlichkeiten. Da freue ich mich auch einfach drauf, noch mehr mit auch Zuhörern noch mehr in Kontakt zu treten. Und deswegen folgt nur dem Aufruf von Pritu: Wenn ihr Fragen habt, ruft uns gerne einfach an. Wir sind offen für alle Themen und freuen uns einfach, mit euch zu sprechen und natürlich auf unsere Gäste in der zweiten Staffel.

Pritu Detemple: Genau. Da kann ich mich jetzt auch nur anschließen. Also der Podcast, der tut etwas mit einem, dass man sich so intensiv damit befasst. Das war ein sehr positiver Effekt, auch für mich persönlich. Ich möchte allerdings schließen mit einer Danksagung an die Zuhörer. Also vielen Dank, dass du, dass ihr uns begleitet habt, das Feedback, das ihr gegeben habt. Und einfach, was wir uns wünschen, sind noch mehr Konzepte, die in die Realität kommen, die einfach vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Dementsprechend bleiben wir euch auch weiterhin erhalten, egal, ob in einer neuen Staffel oder in einem direkten Kontakt. Vielen Dank! Bis bald!

Melissa Husmann: Ciao!

Kevin Közle: Ciao!